Zirkusnummern und viel Musik begeistern mehr als 200 Besucher beim „Tag der Begegnung für Menschen mit Behinderungen“

Bereits zum 38. Mal hatte die Stadt Rastatt am Mittwochnachmittag Bürgerinnen und Bürger mit einem Grad der Behinderung von mindestens 80 Prozent zu einem „Tag der Begegnung für Menschen mit Behinderungen“ eingeladen. Bürgermeister Arne Pfirrmann freute sich auch dieses Mal über eine sehr gute Resonanz. Mit mehr als 200 Besuchern war der Bürgersaal der Reithalle bestens gefüllt.

Bei Kaffee und Kuchen wurde den Gästen ein buntes und abwechslungsreiches Programm präsentiert, das erneut mit viel Witz und Charme vom blinden Hans Kühn aus Ötigheim moderiert wurde. Er hatte so manche Anekdote zum Schmunzeln aus dem Alltag mit dabei und immer wieder passende Überleitungen zu den verschiedenen Programmpunkten auf Lager. Musikalisch eingestimmt wurden die Besucher vom Blockflötenensemble der Städtischen Musikschule unter der Leitung von Elisabeth Funk.

Bei seiner Begrüßung hob Bürgermeister Arne Pfirrmann hervor, dass es Dank der tatkräftigen Unterstützung des „Expertenkreises Inklusion“ gelungen sei, den Rastatter Bahnhof nun barrierefrei umzubauen. Pfirrmann geht davon aus, dass spätestens 2022 auch Rollstuhlfahrer mithilfe eines Aufzugs die verschiedenen Gleise problemlos erreichen könnten. Er dankte den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes und der Seniorenhilfe Rastatt, ohne die der „Tag der Begegnung“ nicht möglich wäre.

Eine Truppe des Zirkus Probst unter der Leitung von Gordon Probst entführte die Besucher in die Welt des Zirkus. Unter anderem wurden sehenswerte Jonglage-Darbietungen, eine Clown-Nummer, eine Rola-Rola-Nummer sowie ein Hula-Hoop-Auftritt geboten, bei dem mit bis zu 20 Reifen gleichzeitig gekreiselt wurde. Für gute Stimmung sorgte die Oldie-Band Evergreen unter der Leitung von Peter Kockrich, die mit verschiedenen Liedern viele Besucher in ihre eigene Jugendzeit entführte. Ein Auftritt der Gruppe „Riedsisters“ des Turnvereins Plittersdorf sowie verschiedene Tanzeinlagen von jungen Akteuren des 1. Tanzsportclubs Rastatt sowie der Tanzschule Müller rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Die Stadt Rastatt hatte kostenlose Busfahrten für alle organisiert, die nicht selbstständig kommen konnten. Die auf den Rollstuhl angewiesenen Besucher wurden von Spezialfahrzeugen abgeholt und am frühen Abend auch wieder nach Hause gebracht.

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