Kommunaler Aktionsplan Inklusion: Was gab´s 2020 Neues?

Über den neuesten Stand in Sachen Umsetzung des Kommunalen Aktionsplans Inklusion 2019 – 2023 informierte Margrit Wagner-Körber, Leiterin der Servicestelle Inklusion bei der Stadt Rastatt, am 8. Juli 2021 im Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur. Mehr Infos

2019 hatte der Rastatter Gemeinderat einstimmig die aktuelle Fortschreibung des Kommunalen Aktionsplanes Inklusion beschlossen. Ziel ist die Umsetzung einer Fülle von Maßnahmen für ein barrierefreies Rastatt und die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben in der Barockstadt.

Aufgrund der Corona-Pandemie fanden im vergangenen Jahr viele Aktionen wie z.B. der „Tag der Begegnung für Menschen mit Behinderung“  nicht statt. 2020 konnten jedoch insgesamt 45 von 54 geplanten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden, bei denen über die Servicestelle Inklusion die “Experten in eigener Sache” bei der Planung und Umsetzung städtischer Baumaßnahmen eingebunden wurden. Ihre Anregungen flossen in folgende Bereiche ein: Öffentliche Gebäude / Kulturorte (Ludwig-Wilhelm-Gymnasium, Tulla-Gymnasium, Badner-Halle), Friedhöfe (Waldfriedhof), Grünanlagen und Erholung (Murgdeichweg, Sitzbänke, Bolzplatz), Straßen / Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Kapellen- und obere Kaiserstraße), Verkehrsmittel / Busse / barrierefreie Bushaltestellen (obere Kaiserstraße, Klinikum Mittelbaden, Rastatt, Oberwaldstraße) usw. Das Gesamtvolumen der umgesetzten Maßnahmen betrug 2020 rund 1.078 Millionen Euro.

Die Servicestelle Inklusion ist Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und „Geschäftsstelle“ des Expertenkreises Inklusion. Ansprechpartnerin ist Margrit Wagner-Körber, Tel. 07222 972-9440 (vormittags) oder per E-Mail: margrit.wagner-koerber@rastatt.de.

Zurück zur Startseite